Warum wir keine Pitches mögen.

Pitches sind in unserer Branche zur Selbstverständlichkeit geworden.
Man nimmt daran teil, weil man es so macht.
Weil es erwartet wird.
Weil es zum System gehört.

Wir haben uns entschieden, das nicht zu tun.

Nicht aus Überheblichkeit.
Nicht aus Bequemlichkeit.
Sondern aus Überzeugung.

Sofern Sie einen Pitch suchen,
sind wir nicht die richtige Agentur.
Wenn Sie jemanden suchen,
der mitdenkt, widerspricht und Verantwortung übernimmt,
sprechen wir gern.

Ein Pitch sollte ursprünglich zeigen,
wie jemand denkt.
Nicht, was er kostenlos liefern kann.

Heute sind Pitches oft etwas anderes:
eine Sammlung schneller Antworten auf Fragen,
die noch gar nicht richtig gestellt wurden.

Mehrere Agenturen arbeiten parallel.
Alle liefern Ideen.
Alle liefern Konzepte.
Alle liefern Hoffnung.

Was dabei verloren geht,
ist das Entscheidende:
das Verstehen.

Gute Gestaltung entsteht nicht unter Zeitdruck.
Nicht im Vergleich.
Nicht im Wettbewerb um Aufmerksamkeit.

Sie entsteht im Gespräch.
Im Zuhören.
Im gemeinsamen Hinterfragen.

Ein Pitch entscheidet selten,
wer am tiefsten denkt.
Er entscheidet,
wer am schnellsten reagiert
und am lautesten überzeugt.

Das ist nicht die Art von Arbeit,
für die wir stehen.

Wir glauben nicht daran,
dass man Haltung vergleichen kann.
Oder Denken gegeneinander antreten lässt.

Wir glauben daran,
dass Vertrauen der Anfang jeder guten Zusammenarbeit ist.
Und Vertrauen entsteht nicht in Präsentationen,
sondern im Dialog.

Wenn wir zusammenarbeiten,
dann beginnen wir mit einem Gespräch.
Mit Fragen.
Mit Offenheit.

Nicht mit fertigen Ideen.
Nicht mit Show.
Nicht mit Versprechen.

Wer ernsthaft an einer Lösung interessiert ist,
sucht keinen Pitch.
Er sucht ein Gegenüber.

Wir lehnen Pitches nicht ab,
weil wir uns entziehen wollen.
Wir lehnen sie ab,
weil wir Arbeit ernst nehmen.

WHY?
Weil gute Gedanken Zeit brauchen.
Und weil echte Qualität nicht im Wettbewerb entsteht,
sondern im Vertrauen.